Palliative Tagesklinik in Aschaffenburg bleibt erhalten

Die Palliative Tagesklinik am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, die seit einigen Jahren eine wichtige Säule der palliativen Versorgung am Bayerischen Untermain darstellt, darf weitermachen! Der Krankenhausplanungsausschuss, der sich aus den Trägern des Gesundheitswesens und dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zusammensetzt, hat dies gestern offiziell beschlossen. Im Rahmen der Verlängerung wird durch einen Lehrstuhlinhaber der Uni Köln die Einrichtung im Blick auf Wirksamkeit und Notwendigkeit geprüft. Die Evaluation bildet die Grundlage für eine Entscheidung über eine dauerhafte Verstetigung der Einrichtung. Dies teilte das Gesundheitsministerium dem Landtagsabgeordneten Winfried Bausback auf Nachfrage mit.

Winfried Bausback: „Ich bin froh, dass diese Entscheidung nun getroffen werden konnte und eine mögliche Schließung, die im Herbst letzten Jahres noch im Raum stand, abgewendet ist. Persönlich konnte ich mehrfach einen Eindruck davon erhalten, wie segensreich diese Einrichtung ist und das Angebot der Versorgung von Schwerstkranken ergänzt. Deshalb habe ich mich für die Verlängerung im letzten Jahr immer wieder eingesetzt und Staatsministerin Huml um ihre Unterstützung gebeten. Gerade weil es sich um eine einmalige Einrichtung in Bayern mit Pilotcharakter für Deutschland handelt, ist es wichtig, dass jetzt die wissenschaftliche Evaluation begonnen hat. Die wertvollen Erfahrungen der letzten Jahre dürfen nicht verlorengehen. Auch hoffe ich, dass mit der wissenschaftlichen Studie die Voraussetzung dafür geschaffen werden können, dass die Einrichtung an Klinikum Aschaffenburg verstetigt wird.“

Prof. Dr. Winfried Bausback aus Aschaffenburg (CSU Landtagsabgeordneter, CSU Stadtrat und Justizminister a.D.)